Vom Wesen der Vorurteile

1. Straßenbahn

In dem überfüllten Bus sitzt ein freundlich lächelnder Mann und sieht aus den Augenwinkeln, wie eine alte, mit Einkaufstüten beladene Frau zu seinem Platz kommt. Als er, ihr den Platz anbietend, aufstehen will, sieht er, dass diese Frau seinem Bild von einer Ausländerin ähnelt. Ächzend setzt er sich wieder hin.

2. Auskunft

Ein gelähmter Mann fährt mit seinem E-Wagen durch die Straßen Weeners. Die gesichtslosen Fußgänger vor ihm und die Blicke hinter ihm lassen ihn deutlich sein anderes Sein spüren. An einer Ampel spricht ihn eine Frau an und fragt ihn nach der Neuen Straße. Eine solche Auskunft hat noch nie jemand von ihm verlangt.

3. Sandkasten

Ein vierjähriges Mädchen spielt in einem Sandkasten mit einem südländisch aussehenden Mädchen. Die Mutter sitzt auf einer Bank und unterhält sich mit der Nachbarin. Sehend, mit wem die Tochter spielt, geht sie langsam auf die beiden zu, faßt ihre Tochter an den Arm und sagt: "Komm, wir gehen. Du machst dich schmutzig." Die Tochter spürt deutlich die Ablehnung, die die Mutter ihrer Spielgefährtin entgegenbringt.

4. Wohnungssuche

Auf Wohnungssuche klingelte ein Ehepaar an der Haustür eines Vermieters und fragte ihn, nachdem er ihnen geöffnet hatte, ob die Wohnung noch frei sei. "Woher kommen sie?" "Aus einem Aussiedlerheim."  "Die Wohnung ist leider schon besetzt." Eine halbe Stunde später klingelte ein anders Ehepaar an der Tür. "Woher kommen sie?"  "Aus Vellage!"  "Kommen sie herein, die Wohnung ist noch frei."

Was sind Vorurteile?

Als Vorurteile bezeichnen wir Urteile, die vor Kenntnis einer Sachlage abgegeben werden. Vorurteile werden im Regelfall im Einklang mit der Gruppe abgegeben, in der man lebt. Sie sind verallgemeinernder Art, indem sie einer bestimmten Gruppe von Menschen (Bundesbürger, Ausländer, Asylbewerber, Einwanderer aus wirtschaftlichen Gründen, Verkäufer, Fußballstars, Schauspielerinnen) einheitliche Charaktereigenschaften, Verhaltensmerkmale als Wesen jedes einzelnen Mitgliedes dieser Fremdgruppe unterstellen.

Wie wirken Vorurteile?

1. Sie können den Träger von Vorurteilen von unterdrückten Wünschen    und Ängsten befreien. Wenn jemand gern trotz Verbots stehlen würde, schreibt er dies gern z.B. einer Gruppe von Außenseitern zu. Dann  kann er diese `ANDEREN' verurteilen und entlastet sich selbst damit, der Andere wird zum Sündenbock gemacht.

2. In einem Modelland herrscht eine Diktatur. Die Bevölkerung leidet unter der Alleinherrschaft einer kleinen, reichen Gruppe von Machthabern. Mit Hilfe der Zeitungen und des Fernsehens sät die Regierung Vorurteile gegen verschiedene Gruppen der Bevölkerung unter die Leute. Die Saat geht auf, es kommt zu schweren Ausschreitungen zwischen diesen Gruppen. Der Regierung gelingt  es nun leicht, an der Macht zu bleiben und das Volk weiter zu unterdrücken.

3. Jeder Mensch kann nur eine geringe Zahl anderer Menschen wirklich näher kennenlernen. Dies führt dazu, dass Mann oder Frau andere, die man nicht näher kennt, in `Kästchen' zu packen: Man sagt, das ist ein typischer Ostfriese, ein typischer Bayer, ein typischer  Lehrer, ein typischer Bürohengst. Man erleichtert sich damit seine Weltsicht und den Umgang mit anderen. Jeder orientiert sich so in der Welt. Dabei spielen Äußerlichkeiten eine besondere Rolle.  Erst, wenn man "diesen interessanten Jungen" oder "dieses kluge Mädchen" näher kennenlernt, wird man sein Vorurteil abbauen können. 

Wie erlebt man Vorurteile?

Vorurteile werden immer erst einmal gedacht, gefühlt. Da gibt es Menschen, die sind einem sofort unsympathisch. Das kann ein falsches Urteil sein, die- oder derjenige kann unheimlich nett sein, doch vielleicht hat er oder sie den Mund eines als gemein erlebten Nachbarn, spricht die- oder derjenige wie der `Böse' aus dem letzten Gruselfilm? Vorurteile werden sprachlich zum Ausdruck gebracht. Natürlich auch zum Beispiel durch ablehnende Gesten, doch der sprachliche Ausdruck macht sich zuerst bemerkbar: Man nennt das ein Stereotyp, eine immer wiederkehrende, abgedroschene Aussage. Wir kennen die Ostfriesenwitze, Ausdruck eines Vorurteils, alle Ostfriesen wären verdammt langsam im Denken. Das ist natürlich falsch, denn in Ostfriesland gibt es die gleiche Streuung von Schnell- und Langsamdenkern, wie zum Beispiel in Berlin oder New York. Interessant ist daran, dass jedes Land der Erde solche `Ostfriesenwitze' für irgendeine Region des eigenen Landes kennt. Das sind zum Beispiel die Texaner in den USA, oder die Sizilianer in Italien. Und es sind oft ähnliche Witze wie die über Ostfriesen. Ein Vorurteil erkennt man daran, dass es wie ein Urteil sich anhört, doch ungerechtfertigt Menschen vereinfacht und verallgemeinert darstellt. Dazu kommt dann noch die gefühlsmäßige Ablehnung bei einem solchen Vor-Urteil: die Art des Vortrages ist abwertend. Man verurteilt mit einem Vorurteil eine ganze Gruppe von Menschen, weist ihnen bestimmte Eigenschaften und Verhaltensweisen zu: Und ein Vorurteil kann  so nicht richtig sein.

Vielleicht prügelt sich irgendein Dieler gern, aber auch ein Leeraner. Aber fast alle Dieler wollen keine Prügeleien haben. Sie wollen in Frieden leben. Trotzdem kann das Vorurteil entstehen: "Die Dieler prügeln sich gern auf dem Schützenfest!" Das stimmt natürlich nicht. Die Dieler feiern dort nur gern freundschaftlich. 

Vielleicht gibt es einen Einwohner von Leer, der hochnäsig auf die Leute `vom Land'  herabblickt. Doch die meisten Leeraner haben Bekannte und Freunde im Umland und sind einfach nur freundlich zu allen. Trotzdem kann das falsche Vorurteil entstehen: "Die Leeraner sind hochnäsig!" So ein Satz ist natürlich blödsinnig. Durch den Einwanderungsstrom in die Bundesrepublik kommt es vor, dass Ausländer in Wohnungen kommen, die Einheimische auch dringend brauchen könnten. Doch der Grund ist Wohnungsknappheit in der Bundesrepublik. Seit mehr als zehn Jahren gibt es keinen sozialen Wohnungsbau mehr in Deutschland. Alle Flüchtlinge wären lieber in Freiheit und ohne Angst vor Not oder Verfolgung in ihrem Land geblieben, wenn dort die Verhältnisse besser wären. Trotzdem kann das falsche Vorurteil entstehen: "Die Ausländer nehmen Wohnungen weg!" Das stimmt natürlich nicht: Sie bewerben sich wie andere auf einem überfüllten Wohnungsmarkt. Natürlich `riechen' Landwirte nach Rind, wenn sie im Kuhstall gearbeitet haben. Doch sie müssen dort arbeiten um Geld zu verdienen und uns mit Milch, Käse, Fleisch zu versorgen. Würden sie nicht im  `Kuhparfum' arbeiten, hätten wir nichts zu essen. Auch riechen die wenigsten Bauern nach Kuhstall. Trotzdem kann das falsche Vorurteil entstehen: "Die Bauern stinken nach Kuhstall!" Das stimmt natürlich nicht: Die Bauern sind dufte! Ja, wir haben im Fernsehen gesehen, wie Skins in Rostock mit brutaler Gewalt Menschen in Lebensgefahr gebracht haben. Durch Neu-Rechtsradikale haben bisher viele Menschen, ihr Leben verloren. Sie wurden ermordet von Menschen, die in ihrem fehlgeleiteten Haß die natürliche Hemmung des Menschen gegen Gewalt verloren haben. Doch viele, die sich wie Skins kleiden, wollen einer Gruppe zugehören, die ihnen das Gefühl der Macht gibt. Weil sie sich ohnmächtig fühlen. In Wirklichkeit sind es nach Zärtlichkeit, Freiheit, Frieden und Vielfalt sich sehnende junge Menschen, die vielleicht in der Gruppe sich anstecken lassen von dem heiseren, versoffenen Gebrüll einiger Leute, die mit ihren Vorurteilen gegen alles Fremde ihre eigenen Ängste niederbrüllen. Nicht alle Skins sind brutal, sie wissen, dass Gewalt gegen Menschen und ihre Wohnungen ein schweres Verbrechen in jeder Gesellschaft ist. Und so entsteht der verallgemeinernde Satz: "Alle Skins sind brutal!" Und der ist so auch nicht richtig! Es gibt Politiker aus allen Parteien, die mehr ihren persönlichen Vorteil sehen als den ihrer Wähler. Aber das ist eine kleine Zahl. Mehr als zwei Millionen Parteimitglieder gibt es in der Bundesrepublik, davon arbeiten sehr viele in ihrer Freizeit ohne einen Pfennig Entschädigung, um die Situation der Menschen in dem Dorf, in der Stadt, in dem Land zu verbessern. Sie machen Altenarbeit, haben die Eröffnung von Jugendzentren durchgesetzt, kümmern sich um Baugebiete für junge Familien, haben ein Ohr für die Sorgen der Bürger. Dabei streiten sie sich auch, manchmal dauert in einer Demokratie eine gute Lösung auch arg lange. Dann sorgt der Wähler für andere Mehrheitsverhältnisse. Doch einfache Lösungen gibt es in einer komplizierten Gesellschaft und einer vernetzten Welt nicht. Und um das Problem der Eingrenzung der Einwanderungszahlen ringen Politiker schon lange, manche Lösung mußte dabei verworfen werden. Die Schreihälse mit ihrer Vorurteilsparole "Ausländer raus" schaden einer gut überlegten Lösung nur. Natürlich verzögert auch der Kampf um Machtpostionen in unserer Gesellschaft eine vernünftige Lösung. Es gibt eben auch Politiker, die nur ihren persönlichen Vorteil sehen. Doch ohne die meisten der ehrenamtlichen oder gewählten Politiker aller Parteien wären wir nicht das Land, in dem es so vielen Menschen gut geht und in dem wir uns ohne Gewalt und Schreihälse zu Haus fühlen. Trotzdem entsteht das Vorurteil: "Die Politiker diskutieren nur und tun nichts!" Und das stimmt natürlich nicht. Man kann es an der praktischen Politik überall sehen.

Wir erkennen ein Vorurteil daran, dass mit einer Äußerung ein Bild von einer Gruppe geschaffen wird, das diese in ein bestimmtes Schema preßt. Damit verschafft sich eine vorurteilshafte Person eine einfachere Weltsicht. Das ist im Prinzip nicht schlimm.
Denn jeder Mensch lebt auch mit Vorurteilen. Schlimm wird es, wenn über das Verächtlichmachen Leute nicht mehr als menschliche Personen betrachtet werden, die gleichberechtigt sind. Dann besteht die Gefahr, dass entmenschlichte Handlungen daraus entstehen können. Wie in Rostock, wie aber auch bei Auseinandersetzungen in Fußballstadien. Dann wird auf Menschen eingeprügelt, mit denen man besser ein Bier oder einen Tee zusammen trinken sollte. Und deren Vorfahren vielleicht mit ihrer Gastfreundschaft Deutschen in Not geholfen haben, als vor mehr als hundert Jahren sieben Millionen Deutsche nach Nord- und Südamerika ausgewandert sind, als vor mehr als fünfzig Jahren Millionen deutsche Bürger aller Glaubensrichtigungen und Überzeugungen vor den Nazis fliehen mußten, um ihr Leben zu retten. Und sie flohen auch in die Türkei oder in arabische Länder.

Warum gibt es vorurteilsbehaftete Menschen?

Es gibt viele Untersuchungen über diese Frage. Wissenschaftler in den USA haben nach 1945 untersucht, welche Persönlichkeit besonders anfällig ist für vorurteilsbehaftete Handlungen. Und sie haben herausgefunden, dass es oft Menschen sind, 
- die wenig Liebe zu Haus erlebt haben, 
- die schlecht damit leben können, wenn jemand ihnen wichtige Regeln verletzt,
- die die Welt in gut und böse aufteilen,
- die vieldeutige Situationen nicht ertragen können,
- die ein Bedürfnis nach Entschiedenheit haben,
- die den Aufschub einer Lösung nicht ertragen können,  weil sie den Drang nach schnellen 
   und entschiedenen Antworten haben,
- die Sicherheit und Geborgenheit in der `Nation' suchen, weil sie sich nicht auf sich selbst 
   verlassen können.

Die Beziehung zum Gruppenvorurteil liegt auf der Hand: Jemand, der mit einem Vorurteil eine Gruppe verurteilt, kann sich sagen: "Nicht ich hasse und beleidige andere, sondern sie hassen und beleidigen mich!" Die `Insel' der Nation wird höher gehoben als alles andere in der Welt und gibt der vorurteilhaften Person das "Recht",  andere ethnische Gruppen niedrig, gemein und hinterhältig einzustufen. Unsicherheit ist ein Merkmal des Neuen, vorurteilsbehaftete Personen neigen aus Angst vor Enttäuschungen dazu, alte Lösungen anzuwenden, auch wenn nur neue Lösungen nachweislich richtig sind. 

Wie erkennt man Vorurteile?

Sprachlich äußert sich ein soziales Vorurteil als Aussagesatz. Oben wurden einige angeführt.
Die erste Form äußert sich auch in der Form mit Aussagecharakter: "Der Deutsche ist fleißig!"
Die zweite Form schränkt sich ein: "Der Ostfriese gilt als wortkarg!" Beim dritten Typ macht der Sprecher deutlich, dass er eine Meinung äußert: "Ich habe den Eindruck, dass die Niederländer ähnliche Gedanken wie wir!" Beim vierten Typ schwingt das Vorurteil wie die Seite einer Geige unausgesprochen mit: "Er ist Leeraner, aber nett!"

Wann werden Vorurteile gefährlich?

- In Leer geht ein Mann mit seinem Hund spazieren und verfolgt interessiert, wie sich eine Gruppe von Leuten am Denkmalsplatz trifft. Als er an der Gruppe vorbeikommt, stößt ihn einer aus der Gruppe an: "He, Alter! Hast du was gegen die Ausländer?" "Nein, warum sollte ich!" antwortet der Gefragte und wird von dem Frager brutal zusammengeschlagen. 
- In einem Bus wird ein Mann zum Aussteigen aufgefordert. Er sieht fremd aus, versteht kein Deutsch und hatte keine Karte gelöst. Der Kontrolleur hält ihn am Arm fest, wartet an der Haltestelle auf die per Funk herbeigerufene Polizei. Der `Schwarzfahrer' wehrt sich nicht, 
wartet geduldig. Sehr schnell bildet sich eine Menschentraube um die beiden. Sie lassen den `Ertappten' sehr stark ihre Abneigung spüren. Plötzlich geht ein wütender, alter Mann auf den ihm fremden `Fremden' zu und schlägt mit dem Stock auf ihn ein.
- Kinder kabbeln sich gern. Das gehört zum Erwachsenwerden dazu, dass man seine Kräfte mißt. Doch wenn dann einige alle Frustrationen auf eine Gruppe von Kindern ausländischer Mitbürger abladen, dann können sich diese nur noch verfolgt, eingeengt fühlen. Und ein
normales Streiten `in aller Freundschaft' wird verlernt. 

Der Streit, der Meinungsunterschied ist Bestandteil des sozialen Verhaltens. Nur in der Diskussion, in der Vielfalt liegt die Chance, Lösungen auf die vielen Probleme unserer Welt, unserer Gesellschaft zu finden. Vorurteile können ein friedliches Ventil für bestehende Spannungen sein. Doch sie können in krisenhaften Situationen als Einfalt des Vorurteils auch gewalttätige Handlungen zur Folge haben. Das kann dann bis zum Völkermord (gegen Juden) oder zur Unterdrückung einer gesellschaftlichen Gruppe gehen (geringere Bezahlung von Frauen bei gleicher Arbeit).

Warum dieser lange Text?

Unsere Gesellschaft hat inzwischen eine recht lange, demokratische Tradition. Das friedliche Ringen von Parteien, von Interessenverbänden hat letztendlich unsere Gesellschaft bei allen bestehenden Problemen weitergebracht. Wir leben jetzt in einer Zeit, in der viel im Umbruch ist. Es ist wichtig, dass wird die Ursachen der Fremdenfeindlichkeit, der Gewaltbereitschaft erkennen und bekämpfen. Dazu gehört, dass alle in dieser Gesellschaft mithelfen, Haß zu erkennen und Gewalttäter auszugrenzen. Es darf nicht die Spur von Unterstützung, von `klammheimlicher Freude' aufkommen. Es gibt seit einiger Zeit eine weltweite Wiederkehr des Nationalismus. Die Antwort vieler auf Ängste vor mächtigen wirtschaftlichen und politischen Zentralen. Die Antwort auf Angst vor dem Verlust der Heimat, das Bekannte in der Nachbarschaft. Aber auch die Angst vor Naturkatastrophen und Wirtschaftskrisen, die wie auch immer begründete Angst vor Fremdheit. Politiker müssen hier Weichen stellen für eine Zukunft des friedlichen Zusammenlebens aller einander fremden Menschen, ohne dass das Gefühl der Geborgenheit verloren geht. Denn Nationalismus als Fremdenhaß, als Gewalt-quelle, als blind machende Bewegung verhindert ja gerade durch seine Nabelschau jede Lösung der internationalen Probleme.

Es muß sachlich, freundlich und vielfältig gemeinsam überlegt werden, wie mit einem Einwanderungsbegrenzungs- gesetz die Belastung der Gemeinden genommen wird und wie es alle Bürger unseres Landes wieder lernen, jeden Menschen nicht als Feind zu sehen. Und die Modemacher sind gefragt: Knobelbecher in den Sumpf, Tarnkleidung in die Versenkung, Fliegerjacken an die Luft, den ausgestreckten Finger in die Nase, Stoppelfrisuren ins Heu. Wir dürfen es als Gewerkschafter, als Bürger dieses Landes nicht dulden, dass Menschen in Angst leben, ob sie nun in der  Bundesrepublik geboren sind oder nicht.

Quelle:
"Vorbemerkung zum Thema `Vorurteil´"
aus: "Entwicklung und Evaluation eines Experiments"
von Harald Kunze, Joachim Leifels, Hasso Rosenthal und Marlies Sundermeyer
Hannover 1975
 

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