Ostfriesische Hochschultage 2015

Motto: "Schule in der Welt – Welt in der Schule"

12. und 13. März 2015
 Europahaus Aurich

Veranstaltungsort: Europahaus Aurich
Von-Jhering-Str. 35; 26603 Aurich

Impressionen aus den Veranstaltungen
(Die Begleittexte sind dem Flyer entnommen.)


Hasso Rosenthal
Pressesprecher des
Arbeitskreis Ostfriesische Hochschultage
in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)

Bericht von den Ostfriesischen Hochschultagen in Kooperation mit der Universität Bielefeld (Bielefeld School of Education) und dem Regionalen Pädagogischen Zentrum der Ostfriesischen Landschaft (RPZ)

Zum 28. Mal organisierte der Arbeitskreis Ostfriesische Hochschultage in der GEW seine Veranstaltung. Diesmal mit der Universität Bielefeld (Bielefeld School of Education). Beim Pressegespräch mit Dr. Renate Schüssler, Professor Eiko Jürgens (beide Uni Bielefeld), Jürgen Richter (Vorsitzender der Ostfriesischen Hochschultage, Barbara Hoppe (Emder Zeitung), Günter Niet (Ostfriesenszeitung) Gudrun Stüber und Jürgen Richter (beide Arbeitskreis Hochschultage) wurden die Inhalte vorgestellt. Da ging es in Seminaren (Workshops) um die Vielfalt der Begabungen in einer Schulklasse (Heterogenität), die Zusammenarbeit im Kollegium (z.B. bei Ganztagsbetrieb und Inklusion), spielerische Sprachförderung, das Thema Menschenrechte im Unterricht, die Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule, Tanz in der Schule oder „Was  Kinder stärkt“ (Resilienz).

Der Vorsitzende des Arbeitskreises Ostfriesische Hochschultage begrüßte die Anwesenden und erinnerte an die lange Tradition der selbst organisierten Fortbildung. Bei der Eröffnung lobte der Bezirksvorsitzende der GEW Stefan Störmer die Ostfr. Hochschultage, die die Attraktivität der Region mit ihrem Fortbildungsangebot erhöhen würde. Vielfach beklatscht wurde die Lehrerband „The Teachers“, die mit ihrer Musik das Rahmenprogramm gestaltete. Prof. Dr. Eiko Jürgens von der Fakultät der Erziehungswissenschaft der Uni Bielefeld sprach von der guten Chance, mit der Lehrerfortbildung Theorie und Praxis verbindet. Er kritisierte die Ungleichheit in den Schulen und forderte einen besseren Umgang mit der Vielfalt der Schülerschaft. Der Begriff der Heterogenität werde jetzt häufiger genannt, da er den Blick auf die individuelle Persönlichkeit jeder Schülerin, jedes Schülers in der Folge der reformpädagogischen Bewegung geschärft hat. Die stellvertretende Landesvorsitzende der GEW Laura Pooth forderte Vorfahrt für Bildung und eine solide Finanzierung beim Umgang mit Heterogenität in inklusiven Schulen. (Chancengleichheit). Das  Oberthema der Bildungsfinanzierung sei in Frage gestellt mit dem Ziel der Schuldenbremse. Bildung dürfe nicht kaputtgespart werden. Es fehle eine gesamtstaatliche Bildungsstrategie. 

Die Hochschultage werden alle zwei Jahren mit wechselnden Universitäten von Vertretern aller GEW-Kreisverbände organisiert. Dazu gehört auch immer eine Schulbuch- und Medienaustellung. 

Rolle des Gesprächs in der Gruppe
(Kleiner Lobgesang auf die Seminare usw.)

Die Teilnehmerinnen der Workshops und Seminare lobten die Dozentinnen und Dozenten, hoben die Qualität des Programms der Uni Bielefeld hervor. Alle Dozentinnen und Dozenten fanden Anklang bei den Lehrerinnen und Lehrern der ostfriesischen Region. 

Bei den Gesprächen in den Veranstaltungen, aber auch am Rande in den Pausen, in der Schulbuchausstellung fanden es viele "super", auf Gleichgesinnte zu treffen, sich über die Erfahrungen im Unterricht auszutauschen und das neu Erfahrene dem eigenen Unterrichtsalltag zuzuordnen. 

Wohl tat es vielen, dass sie erfuhren, nicht allein mit ihren Problemen und Erwartungen zu sein. Damit hatten sie das Gefühl, "freier atmen" zu können. Eine Kollegin brachte es auf den Punkt:
"Ich habe viel Neues erfahren und finde es toll, die Meinungen anderer aus verschiedenen Schulformen zu hören." 

Damit sieht man die Arbeit aus einem anderen Blickwinkel. Aus "Burnout" wird "Cool-drin". Bedauert wurde, dass die Zeit zum Austausch, zur Diskussion manchmal zu knapp bemessen war. 

Jürgen Habermas nennt das "geglückte Interaktion": "Gegenseitigkeit und Distanz, () gelingende, nicht verfehlte Nähe" (Interview in der Frankfurter Rundschau; 17. 10. 1981) Berthold Brecht nannte es die Form "freundlichen Zusammenlebens". 

Der Blick über den Tellerrand, das direkte Gespräche (face to face), die Vielfalt der Meinungen war wieder einmal das Typische dieser Hochchultage. Eine andere, nicht zu unterschätzende Rolle spielt die Tatsache, dass man dort oft alte Bekannte trifft, mit denen man studiert hatte, oder im Ausbildungsseminar war. Das Europahaus wurde so zur Börse der vielfältigen Erlebnisse.

Dafür gilt der besondere Dank des Arbeitskreis Ostfriesische Hochschultage den Dozentinnen und Dozenten der Uni Bielefeld.
 

Pressegespräch im Europahaus

Dr. Renate Schüssler (. BiSEd Bielefeld School of Education / Projektmanagement, Fort- und Weiterbildung, Internationalisierung )

Prof. Dr. Eiko Jürgens ( Faculty of Educational Science / AG 5 - Schulpädagogik und Allgemeine Didaktik)


 
 

Anfang des 19. Jahrhunderts fängt es an. Da treffen sich Lehrerinnen und Lehrer um sich fortzubilden. So wird 1826 in Weener ein Vortrag über Lehrerfortbildung gehalten. (1826: M.C. van Horn: "Bildung des Schullehrers")

1954 beginnt der Ostfriesische Lehrerverein (später sein Nachfolger, die GEW) mit den Pädagogischen Wochen, die als Hochschultage seit 1963 jeweils eine Universität einladen.

Am 12./13. März 2015 ist die Universität Bielefeld zu Gast. Organisiert werden die Veranstaltungen vom Arbeitskreis Ostfriesische Hochschultage geleitet von Jürgen Richter mit Moderatoren aus allen Kreisverbänden der Region im Europahaus Aurich.

Die Hochschultage mit ihrem vielfältigen Angebot eignen sich vorzüglich für eine ganztägige Lehrerfortbildung SCHILF).

Begleitet werden die Hochschultage mit einer Schulbuch- und Medienausstellung aller namhaften Schulbuchverlage.
 


 
„Die Ostfriesischen Hochschultage 2015 stehen unter dem Motto „Welt in der Schule – Schule in der Welt“. 

Schule muss mehr denn je vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen Rechnung tragen. 
Diese spiegeln sich wider in Schlagwörtern wie Inklusion, Schulentwicklung, Teamarbeit oder Ganztag. 
Gleichzeitig hat eine sich im permanenten Wandel befindliche Welt erheblichen Einfluss auf die Gestaltung von Schule und Unterricht, 
beispielsweise durch veränderte Lebenswelten oder durch die Heterogenität der Lernenden.“ 
Renate Schüssler, Bielefeld School of Education
(Leitung des Arbeitsbereichs, Fort- und Weiterbildung, Internationalisierung)
 

 Die sich permanent verändernden Rahmenbedingungen fordern den Lehrkräften viel an Engagement und Kompetenzen ab, sie können gleichzeitig aber auch als Chance zu Perspektivwechsel und Weiterentwicklung wahrgenommen werden. Die Ostfriesischen Hochschultage 2015 versuchen auf diese Entwicklungen innovative Antworten in Form von Denkanregungen und Praxisimpulsen zu geben. So wird das Thema „Welt in der Schule – Schule in der Welt“ anhand der Themenfelder Inklusion-Globales Lernen-Schulentwicklung-Welt aus Perspektive der Fächer erschlossen. Die Zuordnung ist nicht trennscharf, gibt den Inhalten aber eine gewisse Rahmung. Die Themenpalette der Ostfriesischen Hochschultage 2015 ist vielfältig. Ausgehend von Überlegungen zum Umgang mit Heterogenität und multiprofessioneller Kooperation, reicht das Spektrum von kreativen Zugängen wie Gesellschaftsspielen, Akrobatik oder Tanz in der Schule, über inklusiven Mathematikunterricht, Förderung im Deutschunterricht und naturwissenschaftliche Experimente hin zu Themen, die die Lebenswelten und Sichtweisen von SchülerInnen und Eltern besser erschließen und einen fairen Umgang miteinander fördern sollen, wie die Stärkung von Kindern über den Resilienzansatz, Migration als Unterrichtsthema oder Menschenrechtsbildung. Damit verbindet sich die Hoffnung, die vielfältigen ‚Lebenswelten, Weltbilder‘ von Kindern und Jugendlichen aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und sie für die schulische Handlungspraxis fruchtbar machen zu können. 

Leitung der Veranstaltung: Jürgen Richter

Vorbereitung durch den Arbeitskreis Ostfriesische Hochschultage:
Günter Beyer, Ahmed Chaker, Dieter Fröhlich, Gudrun Jakobs,  Franziska Petzold, Jürgen Richter, Hasso Rosenthal, Hans-Peter Schröder, Detlef Spindler, Gudrun Stüber, Ubbo Voss, Alexander Wiebel, Ronald Wilts.

Veranstaltungen


Donnerstag 12. März 19.30 Uhr 
Eröffnungsveranstaltung

01. Stefan Störmer, BV-Vorsitzender, Grußwort
02. Laura Pooth, stv. Landesvorsitzende der GEW: Vorfahrt für Bildung 
03. Prof. Dr. Eiko Jürgens: Ungleichheit in der Schule: Brennpunkte und Perspektiven des Umgangs mit Heterogenität
04. Musikbeiträge „Teacher‘s“
05. Moderation: Jürgen Richter (Vorsitzender des Arbeitskreises)
 
 

Jürgen Richter (Vors. AK-OHT) Beenhard Oldigs (Leiter des Europahauses)

Stefan Störmer (Bezirksvorsitzender der GEW)

Laura Pooth (stellv. Landesvorsitzende der GEW)

"The Teachers"



Freitag, 13. März 2015
Veranstaltungen 8.30 - 13.15 Uhr

Parallele Einführungsvorträge 8.30 – 9.15 Uhr
Prof. Dr. Eiko Jürgens (Fakultät für Erziehungswissenschaft/ Schulpädagogik und Allgemeine Didaktik)
Ungleichheit in der Schule: Brennpunkte und Perspektiven des Umgangs mit Heterogenität (stufenübergreifend)
Gesellschaftspolitisch und bildungsethisch macht der Heterogenitätsbegriff Karriere als Idee vom Chancenreichtum, der in »der« Vielfalt verborgen liegt und auf fruchtbare Nutzung hofft. Doch Heterogenität ist ein vieldeutiger, komplexer und zugleich überladener Begriff ohne klare Konturen. Kann er für die Schule überhaupt praxistauglich gemacht werden? Dazu ist es vordringlich, eine schulpädagogische Definition von Heterogenität als konkrete und handhabbare Arbeitsgrundlage pädagogischen Handelns zu entwerfen, um daran anschließend Perspektiven der Implementation zu entwickeln. 
Moderation: Dr. Birgitta Kasper-Heuermann (RPZ-Aurich)
 

Materialien des GEW-OV Rheiderland: Aspekte zur Geschichte des Angebotsunterrichts

Prof. Dr. Oliver Böhm-Kasper (Fakultät für Erziehungswissenschaft/ Medienpädagogik, Forschungsmethoden und Jugendforschung)
Multiprofessionelle Kooperation in der Schule vor dem Hintergrund von Ganztag, Schulentwicklung, Inklusion (stufenübergreifend)
Das wissenschaftliche und praktische Interesse am Aufbau und der Förderung multiprofessioneller Kooperation ist in den letzten Jahren stark angestiegen, da mit den zunehmenden Herausforderungen in der Schule (z.B. Ganztagsangebote, Inklusion, Schulentwicklung)  zwangsläufig eine höhere Beteiligung  verschiedener Professionen einhergeht.  Die aktuelle erziehungswissenschaftliche Forschung weist in diesem Zusammenhang auf Chancen aber auch auf Probleme der multiprofessionellen Kooperation in Schulen hin. Beide Aspekte werden im Vortrag thematisiert und die Gelingensbedingungen multiprofessioneller Kooperation herausgearbeitet. 
Moderation: Klaus Kluth
 
 



 

Wegweiser des Europa-Hauses
Hier haben Verwaltung und Küche Herausragendes geleistet.

Dank gebührt natürlich auch den vielen Helferinnen und Helfern, die die Infos 
vorbereitet und aufgestellt haben.
Freitag, 13. März 2015
Workshops
Zeitblock A 9.30 – 11.00 Uhr 

A 1
Birte Letmathe-Henkel (Lehrerin im Hochschuldienst, Fakultät für Erziehungswissenschaft/ Schultheorie mit dem Schwerpunkt Grund- und Förderschulen)
Präventive Sprachförderung mit Gesellschaftsspielen in der Grundschule (Grundschule, Förderschule)
Im Workshop wird am Beispiel von ausgesuchten Gesellschaftsspielen die Möglichkeit der präventiven Sprachförderung im inklusiven Grundschulunterricht betrachtet. Nach einer theoretischen Einführung in die Thematik werden Sie Spiele praktisch und kriteriengeleitet erproben und deren Anwendbarkeit auf Ihre Lerngruppe(n) diskutieren. Dem Workshop liegen Erfahrungen aus der eigenen Unterrichtspraxis, aus der Kooperation mit einer Bielefelder Grundschule und dem Projekt „Lernen durch Spielen“  sowie aus der Seminararbeit mit Studierenden zugrunde. Lassen Sie sich anregen, Gesellschaftsspiele als motivierende Fördermaterialien in Ihre Praxis zu integrieren und nehmen Sie konkrete Umsetzungsideen, die in einem Handout dokumentiert sind, mit.
Moderation: Gerda Mülder
 

Materialien des GEW-OV Rheiderland: Aspekte zur Geschichte der Schreib- und Leseerziehung

A 2
Theo Stiller (Lehrer im Hochschuldienst, Fakultät für Erziehungswissenschaft/ Schulentwicklung und Schulforschung)
SchülerInnen zwischen den Welten Schule und Familie (stufenübergreifend)
In diesem Workshop können Sie Kindern aus dritten Grundschulklassen zuhören, wie sie sich über die Zusammenarbeit zwischen ihren Eltern und ihren Lehrkräften unterhalten. Damit haben Sie die Möglichkeit für einen Perspektivenwechsel. Dabei werden Sie auch die generationale Perspektive verändern. Was sehen wir von dem, was die Kinder sehen?
Dem folgt kein Vortrag, sondern ein gemeinsames Gespräch über kindliche Perspektiven und Schlussfolgerungen für uns Erwachsene. Eventuell bilden wir abschließend kleinere Gesprächskreise zu einzelnen Themen. Ergebnisse sammeln wir an den Pinnwänden. Einen kleinen Aufsatz zur traditionellen ‚Elternarbeit‘ gibt es dazu.

Materialien des GEW-OV Rheiderland: Aspekte zur Geschichte der Elternarbeit in Deutschland
 


A 6
Dr. Renate Schüssler (BiSEd Bielefeld School of Education/ Arbeitsbereich Fort- und Weiterbildung & Internationalisierung)
(K)ein Thema? Menschenrechte in der Schule (stufenübergreifend)
Menschenrechte werden oft nicht – explizit - zum Thema gemacht, haben aber auch für die und in der Schule eine hohe Relevanz. Sei es als Unterrichtsthema, sei es als Grundlage für einen fairen Umgang miteinander. Im Workshop haben Sie die Möglichkeit, sich das Thema Menschenrechte und Menschenrechtsbildung mittels praktischer Übungen zu erschließen und diese hinsichtlich ihres Potentials für die Schule kritisch zu reflektieren. Sie erhalten Unterrichtsmaterialien und Hinweise, wie das Thema in die schulische Bildungsarbeit übernommen werden kann. Entlang der Dimensionen Bildung über Menschenrechte – Bildung durch Menschenrechte – Bildung für die Menschenrechte werden so verschiedene Aspekte der Menschenrechtsbildung beleuchtet.
Moderation: Karin Gerz
 
 

Materialien des GEW-OV Rheiderland zur Friedenserziehung



Freitag, 13. März 2015
Workshops
Zeitblock B 11.45 – 13.15 Uhr 

 B 3
Saskia Schicht (BiSEd Bielefeld School of Education/ Arbeitsbereiche Praxisstudien und Fort- und Weiterbildung)
“Jeder ist ein Tänzer!” - Tanz in der Schule (stufenübergreifend)
„You can change your life in a dance class“ – das postuliert der Untertitel des Films “Rhythm is it!”. Der Workshop spürt der Frage nach, welche Formen von Tanz in der Schule stattfinden können, wie die Prinzipien des modernen Tanzes auf Kinder und Jugendliche wirken – und was sie bewirken können. Tanz wird dabei als Prinzip aufgefasst, das es den SchülerInnen u.a. ermöglichen soll, die eigenen Ausdrucksformen zu erforschen und zu stärken.
In praktischen Übungen und theoretischen Zugängen können Sie sich mit den Prinzipien des Tanzes vertraut machen und gemeinsam überlegen, welche Möglichkeiten es für Tanz in Ihrer Schule gibt – auf einer Bühne und ganz ohne Aufführung. 
Bringen Sie bitte für diesen Workshop warme Socken mit. Tanz-Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Moderation: Gudrun Stüber
 
 

B 6
Dr. Birgit Holler-Nowitzki (Fakultät für Erziehungswissenschaft/ Schultheorie mit dem Schwerpunkt Grund- und Förderschulen)
Resilienz: Was Kinder stärkt (Elementar, Grundschule, Sek I, Förderschule)
Belastende Lebensumstände gelten insbesondere in Übergangssituationen wie der Einschulung und weiterer Schulwechsel als Risikofaktor für unerwünschte Verhaltensweisen, psychosoziale Beeinträchtigungen und nicht zuletzt auch für Schulversagen. Demgegenüber zeigen empirische Studien, dass es einer beträchtlichen Anzahl von Kindern gelingt, trotz solcher Belastungen ihr Leben erfolgreich zu meistern. Im Workshop wird die Bedeutung resilienter Schutzfaktoren, insbesondere sozial-emotionaler Kompetenzen wie Kontaktfähigkeit, Selbstbehauptung, Stressregulierung und Explorationsfreude herausgearbeitet und eine an den Stärken und Ressourcen der Kinder orientierte Förderperspektive vorgestellt und ansatzweise erprobt.
Moderation: Dieter Fröhlich

Materialien des GEW-OV Rheiderland: Aspekte sozio-kultureller Benachteiligung

Die Teilnehmer lobten die Dozenten für die interessanten, erhellenden Veranstaltungen, die Stimmung auf dem "Campus" des Auricher Europahauses gut wie immer. Viele trafen alte Bekannte, die Schulmedienausstellung wurde gern genommen, die Stände der GEW und von Amnesty International konnten sich über magelnden Zuspruch nicht beklagen. Die "Bielefelder" lobten die anregende Gesprächsatmosphäre, genossen auch das Freizeitangebot am Rande der Tage.
 

Manche Herausforderung wurde auch sportlich angenommen.


 


Europahaus Aurich
Von-Jhering-Str. 35
Aurich

Links:

Reinhard Barfs: Geschichte der Ostfriesischen Hochschultage bis 1995

"Die Bildung des Schullehrers in Ostfriesland" (Vortrag 1826)

Bielefeld School of Education

RPZ-Aurich

Europahaus Aurich

GEW-Weser-Ems

Tagungsberichte

V.i.S.d.P. Jügen Richter
Gestaltung : Hasso Rosenthal