27. Ostfriesische Hochschultage der GEW
(Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft)
in Zusammenarbeit mit der
Universität Osnabrück
Zentrum für Lehrerbildung 
und dem 
Kompetenzzentrum für Lehrerfortbildung der Ostfriesischen Landschaft (RPZ)
Termin: Donnerstag und Freitag, 7. und 8. März 2013
Ort: Europahaus Aurich


Mitglieder des Arbeitskreises
(Vertreter der GEW-Kreisverbände in Ostfriesland)


Europahaus Aurich
26603 Aurich
von-Jhering-Straße 33, 
Deutsch-Niederländische Heimvolkshochschule e.V.
Tel:0 49 41 / 95 27 -0

Thema: Die Lust am Lernen und Denken

Donnerstag, 7. März
09.00 - 9.45
DoV01
Seminarraum am Collmannsgang
Die Lust am Denken und Lernen wecken und wach halten (Prof. Dr. Ingrid Kunze)
Denken und Lernen werden häufig zuerst mit Anstrengung und Mühe in Verbindung gebracht. Viel Aufmerksamkeit ist derzeit darauf gerichtet, wie man Leistung und Leistungsfähigkeit messen und gezielt steigern kann. Darüber sollte nicht vergessen werden, welche produktive Kraft in der kindlichen Neugier  steckt, in der unbändigen Lust am Entdecken und an kreativer Tätigkeit, in der Erfahrung, ein Problem gelöst zu haben und mehr zu können. Der Vortrag führt in die Facetten des Tagungsthemas ein und plädiert für eine Didaktik der produktiven Überforderung.
Link zu einem Aufsatz von Prof. Dr. Ingrid Kunze (In Kooperation mit Matthias Trautmann (Siegen) und Meinert Meyer (Hamburg)) "Zum Stand der Bildungsgangforschung und Bildungsgangdidaktik"
09.00 - 9.45
DoV02
Plenarraum
Geschriebene Sprache - schwere Sprache. Warum sich Lese- und Rechtschreibkompetenz nicht von selbst einstellen (Prof. Dr. Christina Noack)
Anders als in der Mathematik wird eine strukturierte Anweisung von Grundschülern im Schriftunterricht i.d.R. als zu wenig kindgerecht abgelehnt und Versuche, aktuelle Ansätze der Schrifterwerbsforschung im Schulunterricht umzusetzen, scheitern meist. Gleichzeitig wird häufig davon ausgegangen, dass das Lesen- und Schreibenlernen schwer steuerbar sei und vielmehr von den Kindern durch innere Regelbildung eigenaktiv geleistet werde. Im Vortrag werden die Probleme derjenigen Schüler/innen analysiert, die bei der Schriftaneignung wenig erfolgreich sind, und gleichzeitig Wege zu einer optimierten Schriftvermittlung aufgezeigt. 
Zur Geschichte des Erstleseunterrichts
10.45 - 12.15
DoWS01
Seminarraum am Collmannsgang
Musik- und bewegungsorientierte Entwicklungsdiagnostik für Grundschulkinder (Prof. Dr. Bernhard Müßgens)
Wie kann man Kindern im Grundschulalter helfen, sich klare und realistische Ziele zu setzen, sich selbst zu motivieren, Fehler und Ungenauigkeiten zu erkennen und mit Misserfolgen fertig zu werden? Was brauchen sie, um ihre Begabung in persönliche Entwicklung und in schulische Leistung zu übertragen? Diese als Selbstkompetenzen bezeichneten Fähigkeiten und die Diagnose individueller Entwicklungen von Kindern sind zentrale Themen der neueren Lernforschung. Der Workshop vermittelt an konkreten Tänzen und Videobeispielen aus Tanzprojekten an Osnabrücker Grundschulen die systematischen Beziehungen zwischen beobachtbaren Bewegungskategorien und zentralen Variablen der Persönlichkeitsdynamik. 
Link zu den Lern-DVD´s "Tanzen einfach gemacht"

Podcast Muster-Square (download)

10.45 - 12.15
DoWS03
Plenarraum
Bewegt lernen - Bewegungserziehung im Elementar- und Primarbereich (Dr. Elke Haberer)
Bewegung ist der Motor des Lernens. Was heißt Bewegung überhaupt? Wie viel Bewegung braucht ein Kind? Diese Fragen und die Bedeutung der Bewegung für die Nachhaltigkeit und Wirksamkeit von Lernprozessen werden in diesem Seminar aus unterschiedlichen theoretischen Perspektiven betrachtet. Aus der Forschung werden Ergebnisse zu den Zusammenhängen und Wirkmechanismen von Bewegung und Lernen präsentiert und diese auf die Praxis bezogen. Bausteine, Möglichkeiten und Ideen zur Einbeziehung von Bewegung in den Schulalltag werden vorgestellt, diskutiert und erprobt. 
10.45 - 12.15
DoWS04
Kaminzimmer Haus Wallheimer
Mathematische Frühförderung (Christopher Gerke und Solveig Jensen)
Erfolgreiche und freudvolle Beschäftigung mit Mathematik bedarf einer geeigneten  grundlegung mathematisch-logischen Denkens. Diese kann durch die gehaltvolle Beschäftigung mit speziellen Mathematischen Spielwelten erreicht werden. Nach einem kurzen Eröffnungsreferat bieten wir Möglichkeiten zur eigenen aktiven und praktischen Auseinandersetzung mit Mathematischen Spielwelten, die im Kindergarten und im Erstrechenunterricht eingesetzt werden können.
10.45-12.15
DoWS05
Seminarraum 1 Haus Harnischfeger
„We can talk!“ Sprechanlässe initiieren, ritualisieren und erweitern (Doris Fugger, Astrid Fender, Sabine Rott)
Dieser Workshop richtet sich an alle Kollegen die das Fach Englisch an einer Grundschule oder an einer weiterführenden Schule in Klasse 5/6 unterrichten. Der Workshop soll Anregungen geben, systematisch das monologische und dialogische Sprechen im Unterricht zu initiieren, zu ritualisieren und zu  erweitern. Geeignete Sprechanlässe sollen gesammelt werden, auf die die Grundschulen vorbereiten und die weiterführenden Schulen zurückgreifen können, wie z.B. Class Room Phrases, Going Shopping, My House and Family.
10.45-12.15
DoWS07
Wintergarten
„Ausgezeichnete Bücher“ - Prämierte Gegenwartsliteratur im Deutschunterricht (Dr. Jan Standke)
Im Workshop sollen ‘ausgezeichnete‘ deutschsprachige Texte der letzten Jahre im Mittelpunkt stehen. Anhand ausgewählter Texte wird zunächst ein exemplarischer Überblick über Entwicklungen und Tendenzen der neuesten deutschsprachigen Literatur vermittelt. Ein Schwerpunkt wird im Bereich der Kinder und Jugendliteratur liegen. Vor allem der „Deutsche Jugendliteraturpreis“ soll uns interessieren. In diesem Zusammenhang wird dann auch kritisch zu prüfen sein, inwiefern Preise und Auszeichnungen Entscheidungshilfen für die Auswahl von Texten für den Deutschunterricht darstellen können bzw. sollen. Gemeinsam wollen wir im Anschluss diskutieren, was diese Texte aus fachdidaktischer Perspektive ‘preisverdächtig‘ macht und welche methodischen Zugänge sich für eine Behandlung im Deutschunterricht der Sek. I und Sek. II anbieten.
Arbeitskreis Jugendliteratur und Medien in Leer
12.45 -14.15
DoWS01 f
Seminarraum am Collmannsgang
Fortsetzung - Entwicklungsdiagnostik (Müßgens)
Siehe DoWS01

Link zu den Lern-DVD´s "Tanzen einfach gemacht"

Podcast Muster-Square (download)

12.45-14.15
DoWS09
Seminarraum am Collmannsgang
Wer hat alle Bäume auf der Welt gepflanzt?“ (Tom, 8 Jahre). Didaktische und methodische Grundlagen des Philosophierens mit Kindern
(Mirja Kekeritz und Hanna Kleinschmidt)
Eine Auseinandersetzung mit philosophischen Kinderfragen gehört bisher nicht zum klassischen Inventar des Unterrichts in der Grundschule. Der Wert des Philosophierens als pädagogischer Ansatz wird in der Grundschule bislang kaum anerkannt. Der Workshop beleuchtet grundlegende methodische Herangehensweisen des Philosophierens mit Kindern, mit denen die Förderung selbsttätigen Denkens im Austausch mit Anderen und auch die Förderung reflexiver und kommunikativer Kompetenzen im Grundschulunterricht gelingen kann. 
12.45- 14.15
DoWS10
Wintergarten
„Testflug der Schnaken“ – Ästhetische Dimensionen fachlichen Lernens im Regelunterricht (Prof. Dr. Andreas Brenne)
Im Rahmen dieses praxisorientierten Workshops sollen Aspekte des basalen sinnlich-ästhetischen Lernens in der Grundschule und Möglichkeiten der Fortführung in den weiterführenden Schulen diskutiert und praktisch erprobt werden. Gegenstand der ästhetischen Untersuchung ist ein Themenfeld des Biologieunterrichts: Die Schnaken. In diesem Zusammenhang werden naturwissenschaftliche Zugriffe durch künstlerisch-ästhetische Verfahren ergänzt. Dabei soll untersucht werden, inwieweit ästhetisches Lernen im Fachunterricht erfahrungs- und handlungsbezogenes Lernen fördert und dadurch eine bedeutsame Begegnung mit Phänomenen der Lebenswelt möglich wird. 
12.45-14.15
DoWS11
Plenarraum
Lachen ist gesund – der Beitrag des Humors zur Qualität von Lehr- und Lernprozessen (Dr. Ekkehard Ossowski)
Die pädagogische Humorforschung steckt in Deutschland noch in den Anfängen. Gleichwohl kann es als gesichert betrachtet werden, dass Humor großen Einfluss auf die Interaktionen zwischen Pädagogen/Innen und den Kindern sowie auf die Lernatmosphäre haben kann. Der Workshop zeigt wichtige Erkenntnisse auf und will humorvolle Anregungen für die pädagogische Praxis geben.
12.45- 14.15
DoWS13
Pavillon
Historisches Denken diagnostizieren. Basiskompetenz von Geschichtslehrerinnen und Geschichtslehrern (Prof. Dr. Meik Zülsdorf-Kersting)
Im Zentrum allen Geschichtsunterrichts soll historisches Denken stehen. Methoden sind kein Selbstzweck, sondern Wegbereiter historischer Denkprozesse. Was jedoch ist historisches Denken, und wie erkennt man es? Der Workshop versteht sich als ‘Bestimmungsübung’ und stellt Klausurauszüge, Hausaufgabentexte und Unterrichtsgespräche in den Mittelpunkt. Nach einer Einführung in den jüngsten Stand der Forschung sollen historische Denkleistungen von Schülerinnen und Schülern gemeinsam identifiziert, beurteilt und diskutiert werden.
Zur Geschichte des Geschichts-Geographie-Politikunterrichts
Bericht vom Pressegespräch 
mit Frau Prof. Dr. Ingrid Kunze, Prof. Dr. Ulrike Graf (beide Universität Osnabrück), Detlev Spindler (Bildungsexperte der Ostfriesischen Landschaft),Prof. Dr. Gerhard Kreutz (FHS Emden-Leer)  und Jürgen Richter (Vorsitzender des Arbeitskreis Ostfriesischer Hochschultage). 

Es ist eine besondere Form der Bewusstseinserweiterung, wenn man sich bei den Hochschultagen mit Kolleginnen und Kollegen trifft, in Seminaren und Wokshops das Angebot der Informationsvielfalt der Universität Osnabrück wahrnimmt, miteinander diskutiert, Erfahrungen austauscht und praktische Ergebnisse für den Schulalltag mitnimmt, sich beim Kaffee trifft, miteinander klönt, die Schulbuchausstellung besucht, neue Medien kennenlernt und voller guter Eindrücke zurück in die Schulen Ostfrieslands fährt.

Beim Pressegespräch wurde betont, dass die Dozenten aus Osnabrück dem Ruf des Arbeitskreis Ostfriesische Hochschultage der GEW gern angenommen haben. Die Hochschule engagiert sich mit dem Kompetenzzentrum der Uni Osnabrück stark in der Lehrerfortbildung. Es steht in engem Kontakt mit der Oldenburger Universität. Die Hochschultage seien eine gute Gelegenheit, Lehrerinnen, Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher für die Fortbildung zu gewinnen. Von der Osnabrücker Hochschule seien viele Dozenten in der Lehrerfortbildung engagiert. Die Dozenten haben positive Erfahrungen mit dem offenen Gesprächsklima der aufgeschlossenen Kolleginnen und Kollegen bei den Hochschultagen gemacht. Frau Prof. Kunze hob hervor, dass die Rückmeldungen durch die Lehrer wichtig für die Universität seien. Schwerpunkte der Arbeit dort sei der Umgang mit der Heterogenität der Schülerschaft und die Vorbereitung der Kollegien auf die Inklusionsprozesse. Angestrebt werde eine weitere Qualifikation in multiprofessionelles Arbeiten und die Arbeit in der Ganztagsschule. Für die Inklusion will die Universität Hilfen anbieten, neue Konzepte zu entwickeln. Das Ausgrenzen als Prinzip müsse gebrochen werden. Auch das Denken des Separierens nach Leistungsstufen sei nicht zeitgemäß. Frau Prof. Graf erinnerte daran, dass die Grundschule viele gute, wegweisende Reformen durchgeführt habe, die die weiterführenden Schulen aufgreifen sollten. Jürgen Richter verwies darauf, dass die GEW diese Form der Fortbildung finanziert und anbietet, weil neben der Interessenvertretung sich die Gewerkschaft immer auch als Bildungsgewerkschaft verstanden hätte. Die Lehrerfortbildung bei den Hochschultagen hätten eine bewahrenswerte Tradition. 

19.30-22.00 Uhr
Donnerstagabend Festvortrag (öffentl. Veranstaltung)
im Plenarsaal des Europahauses
Festvortrag: Prof. Dr. Ulrike Graf
„Die Bäume sind Natur“ - „Aber die Allee nicht“ Wie eignen Kinder sich die Welt an?
„Bildungspolitik in Niedersachsen“
Statements und Diskussion mit Stefan Störmer, GEW Weser-Ems
Musikalische Beiträge von „Teacher’s“
The Teachers (mit podcast)

Ostfriesische Hochschultage - Bericht vom Festakt 

Beim gewerkschaftspolitischen Abend der Ostfriesischen Hochschultage sprachen Jürgen Richter (Vorsitzender des Arbeitskreises Ostfriesische Hochschultage), Fachhochschulpräsident Prof. Dr. Gerhard Kreutz (FHS Emden-Leer), Stefan Stoermer (GEW-Bezirksvorsitzender), Prof. Dr. Ingrid Kunze (Uni Osnabrück), Prof. Dr. Ulrike Graf (Uni-Osnabrück) und Beenhard Oldigs (Leiter des Europahauses Aurich). Die Musikbeiträge schenkte uns die Gruppe „The Teachers“

Nach dem Empfang der Ehrengäste war im Plenarraum des Europahauses die gewerkschaftspolitische Abendveranstaltung der Hochschultage. Jürgen Richter begrüßte das vollbesetzte Auditorium und stellte die Redner vor. 

Zuerst hob Prof. Dr. Gerhard Kreutz hervor, dass es wichtig sei, mit der Fachhochschule Ostfriesland an den GEW-Hochschultagen teilzunehmen. Zwischen der FHS und dem RPZ-Aurich gebe es viele Anknüpfungspunkte. Die Fachhochschule sei unentbehrlich für die Region und verweise mit seiner Leitbilddiskussion auf ihre Stärken. So sei Ostfriesland ein Land der regenerativen Energien. Die Hochschule könne helfen, diese Stärken auszubauen, ihre Technologien und Anwendungen voranzubringen. Die Hochschule bietet sich zum Dialog an. Herr Prof. Kreutz beschrieb das Programm der Ostfriesischen Hochschultage als sehr interessant. Die „spannenden Themen“ reizten zu mehr Mitwirkung. Für Ostfriesland solle ein runder Tisch im Bildungsbereich eingerichtet werden, an dem die GEW beteiligt werden müsse. 

Eine Einführung in das Tagungsthema der Hochschultage „Lernqualität – entdecken, verstehen, verbessern“ gab Prof. Dr. Ingrid Kunze. Sie betonte, dass die Universität Osnabrück schnell zugesagt hatte, als die Mitgestaltung angefragt wurde. Sie betonte, dass die Uni Osnabrück forschungsbasierte Lehrerbildung bieten würde und die Fachdidaktik in allen Fächern besetzt sei. Schwerpunkte in Osnabrück seien grundlegende Primärpädagogik, Regionalnetzwerke, Umgang mit Heterogenität und Lernqualität. Sie weist darauf hin, dass die Lehrerbildung unterfinanziert sei. Die Universität wolle die Lehrerbildung besonders im Berufsschulbereich stärken. 

Beenhard Oldigs stellte die Arbeit des Europahauses vor, befürwortete die Form der Ostfriesischen Hochschultage.

Frau Prof. Dr. Ulrike Graf, die auch im Osnabrücker Kompetenzzentrum für Lehrerbildung mitwirkt, hob hervor, dass die Uni auf die Erfahrungen des RPZ Aurich zurückgreifen würde. Es sei ein wichtiger Bestandteil in der ostfriesischen Tradition der Lehrerbildung. Lehrerbildung sei eine Dauerbaustelle, wobei ein Hauptproblem der häufige Wechsel in der Schulpolitik darstellen würde. Natürlich arbeite man mit allen Fasern daran, bei Lehrenden und Lernenden die Lust am Denken zu erhalten. Ihr Festvortrag hatte den Titel: „Die Bäume sind Natur“ – „Aber die Allee nicht!“ (Wie eignen sich Kinder die Welt an?). 

Kinder würden sich für die Aneignung der Alltagsfähigkeiten auf der Grundlage ihres persönlichen Vermögens die Dinge, Hilfsmittel suchen, die sie für ihre Entwicklung benötigen. Sie eignen sich ihre Welt wirksam durch Eigenaktivität an. Dabei entscheidet die Lernumgebung (Kontext). Auf der Basis des Vorwissens bilden Kinder intuitiv Theorien, die „metakognitiv verfügbar“ seien. Damit sei der Wissenserwerb des Kindes ein Vorgang des Theoriewandels. Es lerne durch den sinnhaften Umgang mit Fehlern in komplexen Zusammenhängen (durch Bindung der beteiligten Person an die Sache (Sinndimension). Dies geschehe durch Exploration (Erkundung) und Systematisierung (Einfügung) begleitet von Selbstdeutungen auf der Basis kultureller Verständigung in intergenerationaler Vermittlung. Voraussetzung sei, dass das Kind in einem Stadium emotionaler und psychischer Sicherheit ist(in sich ruhend), wenn es sich zugehörig und akzeptiert fühle. Für die Schule ist wichtig, dass lehrgangsorientierter Unterricht immer Raum für individuelle Lernprozesse bietet. 

Mit der Eigenaktivität und Vernetzung der Wahrnehmung mit vorhandenen Wissensbeständen bildet das Kind Hypothesen, entsteht ein Wissenshaushalt durch sozial-emotionale Aktivitäten unterstützt. Schlussfolgerung daraus sei, dass man zur Unterstützung von Lernprozessen in pädagogisch gestalteten Räumen nach Kriterien der Strukturierung und Vorgabe Eigenaktivität möglich macht. Dabei braucht es geschlossen strukturierte und offene Aufgaben. Frau Prof. Graf gebrauchte den Begriff der Kindsschlauheit. Sie beschreibt kindliche Aneignung wie folgt:
1. Von allgemeiner (globaler) zu detailreicher Erfassung.
2. Durch Einschränkung (Reduktion) und ordnendes Einfügen (Strukturierung).
3. Dabei sei die geistige Entwicklung nicht linear, sondern nichtlinear, sich ständig entwickelnd. Unermüdlich probieren Kinder durch Versuch und Irrtum, bis sie sich eine Verhaltenmatrix zugelegt haben (Wissensvorrat).

Sollen Kinder an Aufgaben arbeiten, sollten diese Lösungsspielraum bieten, damit sich Lernpotentiale entfalten können. Frau Prof. Graf spricht von der „Innerlichkeit des Lernens“. Man dürfe Kinder auf keinen Fall unterschätzen. 

Frau Prof. Graf nennt wichtige Kooperationsprojekte der Uni Osnabrück zwischen Kindergärten und Grundschulen, beschreibt die Lernwerkstattarbeit mit der Fragestellung an Kinder: “Was ist Natur? Was ist von Menschen gemacht?“

Fragestellungen der Fachdidaktik seien:
1. Welche Rolle spielt das Bewusstsein der eigenen Wertigkeit im Kontextgeflecht von
     Eigenaktivität und Angewiesensein?
2. Wie kann die Lust an der Entdeckung der Welt wach bleiben?
3. Wie kann der Wille zur Kompetenzorientierung mit Fehlern des Lernakts in Einklang 
     gebracht werden?
4. Wie können wir Kinder als Gesprächspartner annehmen?
5. Wie können wir die Diagnosefähigkeit in Hinblick auf  Lernmöglichkeiten entwickeln?
6. Wie können wir den Prozess der Eigenaktivität ernst nehmen?
7. Wie können Lernaktivität qualifiziert organisiert werden?
8. Wie ist sichergestellt, dass Erwachsene immer zeitnah als Berater zur Verfügung stehen?

Nach dem Vortrag von Frau Pof. Graf ergriff Stefan Störmer das Wort und stellte die Position der GEW dar. Er betonte, dass die neue Landesregierung mit den Fehlern der alten klar kommen müsse. Da wurden die Orientierungsstufe abgeschafft und G8 eingeführt. Hinterlassenschaft sei auch ein undurchlässiges Schulsystem, auf einen „Aufsteiger“ kommen statistisch 10 Absteiger. Die soziale Herkunft bestimmt immer noch sehr stark die schulischen Chancen. Niedersachsen sei Schlusslicht in vielen Bildungsbereichen. Deshalb fordere die GEW, dass die Sekundarstufe I gestärkt werde, Gesamtschulen (integrative Bildung) Grundprinzip werden, eine Entschleunigung der Lernprozesse. Auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung als konservatives Leitmedium fordere, dass sich Schulen in Ruhe entwickeln können. Inklusion müsse sachgerecht umgesetzt werden, die Lehrerausbildung müsse reformiert werden. Ganztagsschulen bedürften mehr Förderung und ihr Ablauf müsse rhythmisiert und mit mehr Lehrkräften umgesetzt werden. Die GEW sei gegen tarifferne Arbeitsverträge. Schulen sollten stärker Erfahrungsräume werden, in denen man sich gern aufhält. Die Finanzierung der Bildungsreformen müsse gesichert werden. Ironisch stellte Stefan Störmer fest, die Opposition können offenkunding nicht sinnentnehmend lesen: Im Koalitionspapier stehe nicht, dass das Sitzenbleiben sofort abgeschafft werden solle, sondern dass Schulen so gestaltet werden müssten, dass Sitzenbleiben überflüssig werde. Es sei sinnvoller, Schüler wirkungsvoll bei Defiziten zu fördern, als sie ein Jahr wiederholen zu lassen. Die Frage stehe im Raum, was von den Koalitionsvereinbarungen im Interesse von Schülern und Lehrern umgesetzt werde. 

Stefan Störmer warnt vor den Folgen der laufenden Pensionierungswelle. Ohne verstärkte Neueinstellungen drohe ein Rückgang der Unterrichtsversorgung um 20 %. Die GEW setze sich weiter ein gegen Entdemokratisierungsprozesse im Bildungsbereich, gegen Arbeitsverdichtungen und fordere neben der tarifgerechten Bezahlung auch stabile, gute Arbeitsbedingungen. Wichtig sei auch der Fortbestand der Bezirkspersonalräte. 

 Gedanken zur Integration im allgemeinbildenden Schulwesen


Frau Prof. Dr. Ingrid Kunze (Uni Osnabrück)
2. Tag - Freitag, 8. März 2013
09.00-9.45
FrV01
Seminar am Collmannsgang
Die Lust am Denken und Lernen wecken und wach halten (Prof. Dr. Ingrid Kunze)
Denken und Lernen werden häufig zuerst mit Anstrengung und Mühe in Verbindung gebracht. Viel Aufmerksamkeit ist derzeit darauf gerichtet, wie man Leistung und Leistungsfähigkeit messen und gezielt steigern kann. Darüber sollte nicht vergessen werden, welche produktive Kraft in der kindlichen Neugier steckt, in der unbändigen Lust am Entdecken und an kreativer Tätigkeit, in der Erfahrung, ein Problem gelöst zu haben und mehr zu können. Der Vortrag führt in die Facetten des Tagungsthemas ein und plädiert für eine Didaktik der produktiven Überforderung.
09.00-9.45
FrV03
Pavillon
„Die Bäume sind Natur“ - „Aber die Allee nicht“- Wie eignen Kinder sich die Welt an? (Prof. Dr. Ulrike Graf)
Kinder haben einen natürlichen Entdeckungs- und Lerndrang. Sie benötigen Erfahrungsräume, in denen sie altersbezogen möglichst selbstständig handeln können. Von zentraler Bedeutung ist dabei das Interesse der Erwachse nen am Kind und seinem Tun. Im Vortrag werden anhand von Beispielen Möglichkeiten aufgezeigt, wie Kinder in strukturierten Umgebungen Erfahrungen machen können, mit denen sie sich die Welt jeweils ein Stück mehr erschließen. Die Aufgabe der Fachkräfte in Kindergarten und Schule bleibt, die Kinder in ihrem Lernen und ihrer Persönlichkeit zu fördern.
09.00-9.45
FrV04
Plenarraum
Motivationsentwicklung und -förderung (Prof. Dr. Rosa Maria Puca)
Die Motivation von Lernenden sinkt Studien zufolge vom Schuleintritt bis zum Ende der Schulzeit kontinuierlich. In dem Vortrag werden mögliche Gründe dafür thematisiert und einige Ansätze aus der Motivationspsychologie aufgezeigt, aus denen man mögliche Gegenmaßnahmen für den Motivationsverlust ableiten kann.
10.45- 12.15
FrWS02
Wintergarten
Einmalig, vielfältig und dynamisch – Begabungsförderung in Elementar- und Primarpädagogik (Meike Sauerhering und Miriam Lotze)
Im Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) wird ein breiter Begabungsbegriff vertreten und davon ausgegangen, dass jedes Kind begabt ist und dass diese Begabungen vielfältig und unterschiedlich sind. In diesem Rahmen wird zu Bedingungen und Unterstützungs- möglichkeiten geforscht, die dazu beitragen, dass alle Kinder in ihrer Begabungsentfaltung optimal gefördert werden können. In diesem Workshop werden verschiedene Begabungsmodelle mit ihren jeweils angemessenen Lern- und Lehrwegen vorgestellt.
10.45- 12.15
FrWS03
Plenarraum
Bewegt lernen - Bewegungserziehung im Elementar- und Primarbereich (Dr. Elke Haberer)
Bewegung ist der Motor des Lernens. Was heißt Bewegung überhaupt? Wie viel Bewegung braucht ein Kind? Diese Fragen und die Bedeutung der Bewegung für die Nachhaltigkeit und Wirksamkeit von Lernprozessen werden in diesem Seminar aus unterschiedlichen theoretischen Perspektiven betrachtet. Aus der Forschung werden Ergebnisse zu den Zusammenhängen und Wirkmechanismen von Bewegung und Lernen präsentiert und diese auf die Praxis bezogen. Bausteine, Möglichkeiten und Ideen zur Einbeziehung von Bewegung in den Schulalltag werden vorgestellt, diskutiert und erprobt.
10.45-12.15
FrWS06
Kaminzimmer Haus Wallheimer
Innovative Methoden und Materialien im Textilunterricht (Prof. Dr. Bärbel Schmidt)
Unsere textile Umwelt besteht aus einer Vielfalt unterschiedlicher Materialien, Eigenschaften, Verfahren, Erscheinungs- und Nutzungsformen. Während sich der Schulunterricht auf die Vermittlung textilwissenschaftlicher Inhalte und den Transfer handwerklicher Primärtechnologien konzentriert, müssen Exkursionen den Bereich der industriellen High-Tech-Technologien abdecken. Christian Becker hat in seinen Publikationen mehrfach kritisch darauf verwiesen, dass der Textilunterricht schon viel zu lange mit immer den gleichen, verstaubten Requisiten agiere. Der Workshop reagiert auf die Kritik von Becker und versucht mit innovativen Materialen und Methoden Ideen für einen modernen, ansprechenden Textilunterricht aufzuzeigen.
10.45- 12.15
FrWS08
Seminarraum Haus Wallheimer
Werte-Bildung im Facebook-Zeitalter? (Dr. Susanne Müller- Using und Prof. DR. Reinhold Mokrosch) 
Der Umgang mit neuen Medien und sozialen Netzwerken im Internet bietet bereits sehr jungen Kindern zahlreiche Möglichkeiten der Kommunikation und Informations- verbreitung, die gleichzeitig aber auch Gefahren bergen, die sich z.B. aus der Anonymität und der schnellen Weiterverbreitung von oftmals ungeprüftem (Halb-)Wissen ergeben. In unserem Workshop beschäftigen wir uns mit der Frage, ob Internet-Kommunikation Werte-Bildung erschwert oder fördert. Ziel ist es, konkrete Möglichkeiten einer Förderung von Mitgefühl, Verantwortungsbereitschaft und aktiver Toleranz im Facebook-Zeitalter zu erkunden.
Anmerkungen zu Werten der parlamentarischen Demokratie
10.45-12.15
FrWS11
Seminarraum am Collmannsgang
Lachen ist gesund – der Beitrag des Humors zur Qualität von Lehr- und Lernprozessen (Ekkehard Ossowski)
Die pädagogische Humorforschung steckt in Deutschland noch in den Anfängen. Gleichwohl kann es als gesichert betrachtet werden, dass Humor großen Einfluss auf die Interaktionen zwischen Pädagogen/Innen und den Kindern sowie auf die Lernatmosphäre haben kann. Der Workshop zeigt wichtige Erkenntnisse auf und will humorvolle Anregungen für die pädagogische Praxis geben. 
12.45-14.15
FrWS15
Seminarraum am Collmannsgang
Lernzeit – Zeit zum Lernen im Schulalltag (Elisabeth Buck)
Erfolgreiches Lernen braucht Zeit! - ... und keinen „Häppchen-Unterricht“ im 45-Minuten-Takt. 
In diesem Workshop werden zahlreiche Möglichkeiten zur Gestaltung einer effektiven Lernzeit beleuchtet. Anhand von konkreten Beispielen werden didaktisch-methodische Chancen einer veränderten Taktung und Rhythmisierung erarbeitet und erste Schritte für die effektive Nutzung der Lernzeit mit der damit verbundenen Weiterentwicklung der Lernkultur für die eigene Schule entwickelt.
12.45-14.15
FrWS16
Das Gruppenpuzzle im Physikunterricht der Sekundarstufe II (Prof. Dr. Roland Berger)
Im Workshop wird am Beispiel des Kontextes „Rasterelektronenmikroskop“ die Bewegung von Ladungsträgern in elektrischen und magnetischen Feldern behandelt. Nach einer Einführung wird das zugehörige Gruppenpuzzle anhand der Materialien und Versuche durch die teilnehmenden Lehrkräfte praxisnah durchgeführt. Die Unterrichtsmaterialien werden für den Einsatz in der Schule online zur Verfügung gestellt.
Ausstellung der SCHULBUCHVERLAGE
Auer, AOL, Persen, Westermann, Schroedel, Diesterweg, Cornelsen, Oldenbourg, Klett
Donnerstag und Freitag 7./8.3. 2013
8.30 Uhr – 14.30 Uhr
Der Veranstaltungsbesuch ist für GEW-Mitglieder kostenlos. 
Nichtmitglieder zahlen 20 Euro

 
Zum Programm der 27. Ostfriesischen Hochschultage

Wir freuen uns, auch 2013 Lehrerinnen, Lehrern, Erzieherinnen und Erziehern ein interessantes Angebot machen zu können, das diesmal „Die Lust am Denken und Lernen“ als Thema
hat. Unsere Hauptanliegen für die berufliche Weiterbildung sind damit, Informationen zum Stand der pädagogischen Forschung zu hören und erfolgreiche Modelle pädagogischen Handelns
kennenzulernen – die Probleme mit der praktischen und auch der politischen Umsetzung zu diskutieren. Wir konnten die Vorstandsvorsitzende des Zentrums für Lehrerbildung (ZLB)
an der Universität Osnabrück, Frau Prof. Dr. Ingrid Kunze, gewinnen, mit ihrem Team dieses anspruchsvolle Programm zu erstellen. Wir hoffen sehr, hiermit die beiden Grundanliegen
unserer gewerkschaftlichen Arbeit voranzutreiben: Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Weiterentwicklung des Bildungswesens. Die meisten Veranstaltungen sind zweimal angeboten
– am Donnerstag und am Freitag. Damit gibt es mehr Auswahl und eine bessere Verteilung.(Jürgen Richter; Vorsitzender des AK Ostfriesische Hochschultage)

Tagung des Arbeitskreis Ostfriesische Hochschultage am 8. 3. 2012

Die Lust am Denken und Lernen

Denken und Lernen werden häufig zuerst mit Anstrengung und Mühe in Verbindung gebracht. Viel Aufmerksamkeit ist derzeit darauf gerichtet, wie man Leistung und Leistungsfähigkeit
messen und gezielt steigern kann. Darüber sollte nicht vergessen werden, welche produktive Kraft in der kindlichen Neugier steckt, in der unbändigen Lust am Entdecken und an kreativer
Tätigkeit, in der Erfahrung, ein Problem gelöst zu haben und mehr zu können. Diese Tagung macht mit aktuellen Erkenntnissen und Diskussionen aus Fachdidaktiken und Erziehungswissenschaften bekannt und zeigt vielfältige Hilfen und Vorschläge für Unterricht und Erziehung. (Prof. Dr. Ingrid Kunze; Vors. Zentrum für Lehrerbildung der Universität Osnabrück)

Zur Universität Osnabrück

Die Universität Osnabrück, gegründet im Jahr 1974, hat derzeit mehr als 11.000 Studierende in 180 Studiengängen. Mehr als ein Viertel der Studierenden strebt einen lehramtsbezogenen
Abschluss an. Es werden Masterabschlüsse für Grund- und Hauptschule, Gymnasium und berufsbildende Schulen vergeben. Zur Wahl stehen 20 Unterrichtsfächer und sechs berufliche Fachrichtungen, letztere zum Teil in Kooperation mit der Hochschule Osnabrück. Die Universität unterhält vielfältige Kooperationen mit Schulen und Studienseminaren
in der Region. Seit dem Jahr 2000 verfügt die Universität Osnabrück über ein Zentrum für Lehrerbildung. Als zentrale wissenschaftliche Einrichtung besteht seine Aufgabe darin, fächer- und fachbereichsübergreifend Aktivitäten anzuregen, zu unterstützen und zu koordinieren, die die Lehrerbildung betreffen und diese verbessern sollen. Dazu gehören u.a. die Unterstützung bei der
Einführung neuer Studiengänge und Studienprogramme und die Koordination von Forschungsprojekten zum Themenbereich Schule und Unterricht. Als Serviceeinrichtung übernimmt das
Zentrum für Lehrerbildung u.a. die Vermittlung von Praktikumsplätzen für Lehramtsstudierende sowie die Beratung von Studierenden und Studieninteressierten zu Fragen der Lehrerbildung.
Seit Anfang 2012 gibt es an der Universität Osnabrück ein Kompetenzzentrum für Lehrerfortbildung, das für die Planung, Organisation, Durchführung und Evaluation regionaler Lehrerfortbildung zuständig ist. Es steht im Austausch mit den Kompetenzzentren, die an den anderen lehrerbildenden Universitäten in Niedersachsen gegründet wurden. Das bisherige
Fortbildungsangebot soll dabei zunehmend ergänzt werden um Veranstaltungen, die aus der wissenschaftlichen Arbeit der Universität  entspringen, Forschungsergebnisse insbesondere aus
Erziehungswissenschaft und Fachdidaktiken in Schulen undanderen pädagogischen Einrichtungen bekanntmachen und im Austausch mit der Praxis neue Impulse für die Forschung gewinnen.
Erwartet wird daraus auch ein Gewinn für eine forschungsbasierte Lehrerbildung und für forschendes Lernen im Studium.(Prof. Dr. Ingrid Kunze; Vors. Zentrum für Lehrerbildung der Universität Osnabrück)


 
Zur Person:

Prof. Dr. Roland Berger, Professor für Didaktik der Physik am Fachbereich Physik der Universität Osnabrück
Arbeitsschwerpunkte: Lernprozesse und Interessensentwicklung von Schülerinnen und Schülern im Physikunterricht, kooperative Lernformen

OStR Daniela Boßmeyer-Hoffmann, Netzwerkbetreuerin Englisch der Landesschulbehörde, Regionalabteilung  Osnabrück und Lehrerin am Gymnasium In der Wüste Osnabrück

Prof. Dr. Andreas Brenne, Professor für Kunst und ihre Didaktik / Kunstpädagogik im Fachgebiet Kunst, Universität Osnabrück
Arbeitsschwerpunkte: Kunstdidaktik, Kunstpädagogik, künstlerisch-ästhetische Forschung, Grundschulpädagogik, qualitativ-empirische Unterrichtsforschung, kulturelle Bildung in der Ganztagsschule

Elisabeth Buck, Didaktische Leiterin der Integrierten Gesamtschule Osnabrück

Astrid Fender, Fachberaterin Grundschule

Doris Fugger, Lehrerin an der Grundschule St. Martin in Hagen a.T.W.

Christopher Gerke, M.A., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kognitive Mathematik, Universität Osnabrück
Arbeitsschwerpunkte: kognitive Mathematik, mathematische Frühförderung

Prof. Dr. Ulrike Graf, Professorin für Pädagogik des Grundschulalters am Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Osnabrück 
Arbeitsschwerpunkte: Grundschulpädagogik, Kindheitsforschung, Übergänge zwischen Elementar- und Primarbereich

Dr. Elke Haberer, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sport und Bewegungswissenschaften, Universität Osnabrück
Arbeitsschwerpunkte: Motorik und Kognition, Bewegung und Entspannung, aktiver und gesunder Lebensstil bei Kindern und Jugendlichen

Solveig Jensen, M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kognitive Mathematik, Universität Osnabrück
Arbeitsschwerpunkte: kognitive Mathematik, mathematische Frühförderung

Mirja Kekeritz, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Osnabrück 
Arbeitsschwerpunkte: Didaktik für den Unterricht in der Grundschule, gemeinsame Lern- und Erfahrungsräume von Elementar- und Primarpädagogik, ästhetische Aneignungsformen von Kindern

Nele Keller, Lehrerin am Gymnasium „In der Wüste“, Osnabrück

Hanna Kleinschmidt, Lehrerin an der Grundschule Schüttorf

Prof. Dr. Ingrid Kunze, Professorin für Schulpädagogik / Allgemeine Didaktik am Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Osnabrück 
Arbeitsschwerpunkte: Allgemeine Didaktik, Bildungsgangdidaktik,  individuelle Förderung, Lehrerprofessionalisierung und Lehrerbildung

Miriam Lotze, M.A., wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Osnabrück 
Arbeitsschwerpunkte: Bildung und gesellschaftliche Heterogenität, Elternarbeit, Bildungsübergänge

PD Dr. Petra Ludewig, Vertretung der Professur für Didaktik der romanischen Sprachen und Mitarbeiterin am Zentrum für Lehrerbildung, Universität Osnabrück
Arbeitsschwerpunkte: Didaktik des Fremdsprachenunterrichts, computerbasierte Lexikographie, computerunterstütztes Sprachenlernen

Prof. Dr. Reinhold Mokrosch, emeritierter Professor für Evangelische Theologie/Praktische Theologie und Religionspädagogik am Institut für Evangelische Theologie, Universität Osnabrück
Arbeitsschwerpunkte: Werteentwicklung und Werteerziehung, christliche Ethik, Didaktik der Kirchengeschichte

Dr. Susanne Müller-Using, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung, Forschungsstelle Elementarpädagogik
Arbeitsschwerpunkte: Schulentwicklung, pädagogische Ethik und Empathieforschung, Kreativität und individuelle Talente, Lehrerbildung und -fortbildung

Prof. Dr. Bernhard Müßgens, Professor am Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik, Universität Osnabrück
Arbeitsschwerpunkte: Szenisches Spiel und Tanz in der Schule, Musikpsychologie und musikalische Entwicklung, Schulische Musikpädagogik, Musikästhetik 

Prof. Dr. Christina Noack, Professorin für Germanistik / Didaktik der deutschen Sprache am Institut für Germanistik, Universität Osnabrück
Arbeitsschwerpunkte: Orthographie, Phonologie, Schrifterwerb, Schriftdidaktik, Grammatikunterricht

Dr. Ekkehard Ossowski, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Osnabrück 
Arbeitsschwerpunkte: Grundschulpädagogik, Elementarpädagogik, Humor und Pädagogik, Inklusion

Prof. Dr. Rosa Maria Puca, Professorin für Pädagogische Psychologie am Institut für Psychologie, Universität Osnabrück 
Arbeitsschwerpunkte: Pädagogische Psychologie, Motivationspsychologie

Sabine Rott, Lehrerin am Ratsgymnasium Osnabrück

Meike Sauerhering, M.A.,  wissenschaftliche Mitarbeiterin am Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung, Forschungsstelle Begabungsförderung
Arbeitsschwerpunkte: individuelle Förderung im Elementar- und Primarbereich, Selbstkompetenz, Professionalisierung

Prof. Dr. Bärbel Schmidt, Professorin für Textiles Gestalten, Fachgebiet Textil, Universität Osnabrück
Arbeitsschwerpunkte: Didaktik, Alltagskultur, Museologie, Stigmatisierung durch Bekleidung, Spurensicherung als fachwissenschaftliche und -didaktische Methode

Gabriele Stagge, Lehrerin an der Grundschule Powe/Belm

Dr. Jan Standke, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Germanistik, Universität Osnabrück
Arbeitsschwerpunkte: Gegenwartsliteratur im Deutschunterricht, Theorie und Praxis der germanistischen Lehrerbildung, Literatur- und Kulturtheorie

Ellen Wehrs, Lehrerin an der Grundschule Widukindland Osnabrück

Prof. Dr. Meik Zülsdorf-Kersting, Professor für Didaktik der Geschichte am Historischen Seminar der Universität Osnabrück 
Arbeitsschwerpunkte: historische Lehr-Lern-Forschung, Geschichtsbewusstseinsforschung, empirische Unterrichtsforschung 

Tagungsstätten im Europahaus:

 
Bilder, Textzusammenstellung, Kurzberichte: Hasso Rosenthal