Hilfen für die Umsetzung der Inklusion
(Hilfen für die praktische Arbeit / Stand Juli 2013)

Die GEW setzt sich grundsätzlich für die Inklusion in den Schulen ein. Dies geht aber nur unter bestimmten Bedingungen:

Dazu gehören:
- Barrierefreiheit der Schulen
- Entlastung der Kollegien
- mehr NLI-Fortbildung
- bessere Ausstattung für binnendifferenziertes Arbeiten
- Konkrete Hilfsangebote im Diagnose- und Förderbereich für Schulen
- Mit dem Rückgang der Schülerzahlen müssen freiwerdende Planstellen für die Umsetzung der Inklusion vorgehalten werden. Den Forderungen des Landesrechnungshofes darf nicht
  gefolgt werden.

Förderplanung setzt eine umfassende Versorgung der Schulen mit kostenlosen diagnostischen Mitteln, systemischen Voraussetzungen, Fortbildung, kleinere Klassen, umfassend zusätzliche materielle und personelle Mittel usw. voraus. Die geforderte Förderdiagnostik ist sinnlos, wenn diese nicht zur Verfügung gestellt werden.

In den Grundschulen sieht man die grundsätzlich befürwortete Inklusion mit gemischten Gefühlen, denn für eine vernünftige binnendifferenzierte Förderung fehlen die nötigen Ressourcen. Es reicht nicht, Schüler mit Förderbedarf einfach so in eine „normale" Grundschulklasse zu geben. Es reicht auch nicht, wenn eine Kollegin aus der Förderschule für einige wenige Stunden in die Klasse mit hineinkommt, Da bedarf es der zuverlässig ständigen Förderung. Auch ist es für die „Reiselehrerinnen" sehr belastend, mit ständig wechselnden Gruppen arbeiten zu müssen. Es fehlt natürlich auch an Fortbildung bezüglich Diagnose und Förderung, es fehlen Unmengen von Materialien.
Wir haben derzeit das Gefühl, dass hier mit einem Sparmodell o. g. Konvention umgesetzt werden soll, ohne dass wirklich eine der beteiligten Gruppen Vorteile davon haben wird. Im Gegenteil: Die qualifizierte gegenwärtige Förderung in den Förderzentren findet mit dem gegenwärtigen Stand keine positive Entsprechung nach den Plänen der Landesregierung.

Im Internet gibt es Material- und Informationsangebote, über die der Ortsverband Rheiderland die Kolleginnen und Kollegen als Service der GEW informieren will. 
Die Aufnahme in die Liste der Angebote ist keine Wertung. Man muss schon für sich entscheiden, wer was für seine Arbeit gebrauchen kann.

1. Fördern in Schule (Informationssystem für Schulen in Niedersachsen NIBIS-Server)

2. Wenn Lehrer an ihre Grenzen stoßen (Artikel aus der Süddeutschen Zeitung)

3. Planspiel für Schulen mit umfangreichen Hilfsangeboten vom ISB-Bayern

4. Umfangreiche Literaturhinweise des Vereins "Inklusion"

5. Unesco: Praxisberichte von der Umsetzung der Inklusion

6. Inklusion in Sachsen (Hilfen)

7. Forderungen des nieders. Landeselternrates für die Umsetzung der Inklusion

8. Wie ein behinderter Schüler in einer Klasse aufgenommen wird (Praxisbericht von 1987)

9. Tagungsbericht "Eine Schule für alle in Europa"

10. Fachkräfteportal für Kinder- und Jugendhilfe - Inklusion

11. Bundesvorsitzende der GEW fordert besser Aus- und Fortbildung für die inklusive Arbeit 

12. Angebote des Landesservers Baden-Württemberg zur Inklusion

13. Die offene Ganztagsschule als inklusiven Bildungsort entwickeln (Landesjugendamt Rheinland)

14. Diakonie: Inklusion ist bunt

15. GEW Niedersachsen (Forderungen zur Umsetzung der Inklusion)

16. Eine umfangreiche Seite des GEW-Hauptvorstands
 

GEW OV-Rheiderland

1. Warum ist es wichtig, in der GEW zu sein?

2. Warum ist es wichtig, in der GEW zu sein?